Landseer-im-Web.de

Willkommen auf der umfassendsten privaten Webseite zur Hunderasse Landseer! Schön, dass Du zu uns gefunden haben.

Um Dich beim Auffinden von Informationen innerhalb dieser Domain zu unterstützen, hier ein paar Tipps:
- Du befindest Dich momentan bei » Schwarz auf Weiß unserem Blog mit Artikeln zu verschiedenen Aspekten der Landseerhaltung. Über » Artikelübersicht gelangst Du zu einer Liste aller Artikel und Rubriken.
- Auch im » Diskussionsforum findest Du eine Menge Infos. Natürlich kannst Du dort auch Fragen stellen und/oder Deine eigenen Erfahrungen weitergeben.
- Fotos und Videos findest Du in der » Mediathek.
- Leider ist auch dies manchmal notwendig: » Landseer in Not hilft bei der Vermittlung von Landseern, die ein neues Zuhause suchen.
- Über , den News-Ticker, hast Du Zugriff auf die letzten Aktualisierungen dieser Seiten.
- » Home bringt Dich immer zu der Startseite dieser Domain. Dort findest Du einen kompletten Überblick über das Angebot von Landseer-im-web.de

Last, not least: Nachdem diese Domain seit nunmehr acht Jahre online ist, unterliegt sie zur Zeit in einer kompletten Überarbeitung. Dadurch mag es Dir vorkommen, dass nicht alle Teile "wie aus einem Guss" wirken, und manches vielleicht auch noch etwas holprig ist. Aber ich arbeite daran ...
... und nun viel Spaß beim Schmökern

Holger Neeb, WebMaster "landseer-im-web.de"

 

Herzlich Willkommen!

Sie finden auf dieser Seite Erklärungen, Hintergründe und Dokumente für ein Projekt, welches sich mit Epilepsie bei Landseern beschäftigt. Die Reichweite des Projektes hat internationalen Charakter und wir freuen uns auch auf Ihre Teilnahme!

Bitte lesen Sie alle Bereiche in Ruhe durch. Gerne können Sie uns offengebliebene Fragen stellen, wir beantworten diese und ergänzen den FAQ-Bereich dieser Seite für alle.

Mit der Navigation in der linken Spalte können Sie schnell an die einzelnen Bereiche springen. Sie erreichen diese auch alle, indem Sie einfach nach unten scrollen. Auch ein Ausdruck dieser Seite beinhaltet alle verfügbaren Infos.

Wir freuen uns auf den Kontakt zu Ihnen ... Horst Veitl

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Vorwort

Auch wenn es der Mensch in medizinischer Sicht sehr weit gebracht hat und die durchschnittliche Lebenserwartung immer höher wird, so gibt es noch viele Bereiche, welche uns noch unbekannt sind. Dies betrifft natürlich nicht nur den Menschen, sondern auch die Tierwelt.

Äußere Merkmale, wie Größe, Statur, Farbgebung, Wesen, usw. hat der Mensch in der Tierwelt bereits stark beeinflusst und hierüber Rassen domestiziert. Hiermit hat er  - sprich: WIR ALLE - auch die Verantwortung übernommen, das physische und psychische Wohl seiner "Schutzbefohlenen" zu sichern. So gehören neben einer artgerechten Haltung, Integration und Erziehung ... auch die Gesundheit!

Es gibt viele Krankheitsbildern, wie HD/ED, Bindegewebsschwächen, Herz/Kreislauf-Erkrankungen, Bluterkrankheit, usw., welche seit vielen Jahren die Zuchtverbände beschäftigen und für die es standardisierte Untersuchungen und Beurteilungen gibt. Bei anderen Erkrankungen, wie der Epilepsie, fehlen diese klaren Untersuchungsmöglichkeiten und es bleibt oftmals bei der Symptombeobachtung. Die Wissenschaft arbeitet hier an Lösungen, bedarf jedoch ebenso intensiver Unterstützung von uns allen.

Die Reaktion auf fehlendes Wissen ist oftmals Hilflosigkeit, Ratlosigkeit und das Verschweigen - denn wenn man es nicht "greifen" kann, kann man auch nichts daran ändern ... so der Irrtum! Neben dieser emotionalen "Schutzbehauptung" stehen leider auch immer wieder kommerzielle Interessen, welche dazu führen, dass das Auftreten der Krankheit verschwiegen und somit nicht für die Zucht berücksichtigt wird. Eine wirtschaftlich motivierte Verdrängung der Problematik ist aus unserer Sicht die schäbigste Begründung, sich nicht darum zu kümmern.

Da sich in der Palmensteiner-Zucht zwei Fälle idiopatischer (s.u.) Epilepsie gezeigt haben, hat sich Familie Woll dazu entschieden, diese Linie zu beenden und sehr offen und mutig an die Öffentlichkeit zu gehen. Dieses außergewöhnliche Engagement wird von vielen sehr positiv aufgenommen und unterstützt - so wie auch diese Seite deren Aktivitäten ergänzt.

Nehmen auch Sie teil und unterstützen Sie das "Landseer-Epilepsie-Projekt"!

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Zielsetzung

Die Zielsetzung des Landseer-Epilepsie-Projektes ist die Erforschung einer Möglichkeit, die Vererbung von Epilepsie für geplante Paarungen vorhersagbar zu machen.

Derzeit gibt es keine zuverlässige Methode für Landseer-Züchter, um im Vorfeld Gewissheit zu bekommen, ob Epilepsie in einem Wurf vorkommen wird oder nicht. Basierend auf dieser Grauzone bleibt es jedem Züchter überlassen, das Risiko abzuwägen. Die einen interpretieren dann "bedauerliche Einzelfälle" die anderen erkennen das Risiko für Tier und Mensch. Verantwortungsvolle Züchter, wie unsere Palmensteiner, stellen dann die Zucht zum Wohle der Rasse mit der betroffenen Linie ein - andere sind leider nicht so konsequent und mutig.

Unser Ziel ist es daher für alle künftigen Generationen und Linien Klarheit zu schaffen. Durch wissenschaftliche Forschung soll ein Gentest entwickelt werden, welcher bereits im Vorfeld eine qualifizierte Entscheidung ermöglicht. Entscheidend hierbei ist, dass ein Vererbungsrisiko von der jeweiligen Paarung abhängig ist und über Selektion auch (latent) betroffene Hunde zur Zucht geeignet sein können.

Diese und weitere Erkenntnisse bei anderen Rassen, für die es zum Teil bereits einen entsprechenden Test gibt, haben uns ermutigt, mit den forschenden Wissenschaftlern Kontakt aufzunehmen und eine Kooperation zu starten. Die gemeinsame Wunschvorstellung ist, entweder das bestehende oder ein neues Testverfahren für Landseer zu entwickeln.

Hierfür benötigen wir Ihre Hilfe und Mitwirkung!

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Neufundländer

Aufgrund vermehrter Anfragen und der großartigen Unterstützung vieler Hundebesitzer und der Vereine wurde die Studie nun auch auf Neufundländer erweitert. Aufgrund der engen Verwandtschaft ist dies für beide Rassen eine sinnvolle Erweiterung.

Teilnehmende Neufundländer-Besitzer verwenden bitte die gleichen Unterlagen. Sollte Ihr Neufundländer bereits an den Herzuntersuchungen in Bern teilgenommen haben, bitten wir darum, die Unterlagen ausgefüllt einzusenden. Eine weitere Blutprobe wird nicht benötigt, sodass Ihr Aufwand verringert wird und Sie gerne auch die Angaben machen können, sollte Ihr Liebling leider schon verstorben sein.

Vielen Dank an alle Beteiligten für die Erweiterung und Unterstützung!

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Epilepsie

Epilepsie ist eine Erkrankung, die beim Menschen und in vielen Hunderassen auftritt. Epilepsie kann nach einer Schädigung des Gehirns entstehen (z. B. als Folge eines Unfalls), aber auch genetische Ursachen haben. Bei Hunden spielen die genetisch bedingten Formen der Epilepsie vermutlich eine sehr große Rolle.

Da wir selbst keine Veterinäre sind, haben wir zur Erklärung der Epilepsie und weiterer Hintergründe die nachfolgende Linkliste zusammengestellt und danken den jeweiligen Autoren für die aufschlussreichen Informationen!

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Epilepsie-Fibel für Hundehalter (Prof. Dr. Dorothea Schwartz-Porsche)
Wohl eine der umfangreichsten und professionellsten Seiten. Sie
beschäftigt sich seit den siebziger Jahren mit dem Thema und den
Therapieansätzen.

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Tierärztliche Kammer Niedersachsen
Erklärungen in Zusammenarbeit mit Laboklin (Labor für Tierärzte).
Labortechnische Betrachtung mit Hinweisen für Betroffene.

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Hundohneleine
Privatseite mit der Darstellung einer Betroffenen.

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wikipedia
Allgemeine und sehr umfänglicher Artikel über Epilepsie.
Der Link führt direkt zum Abschnitt "Haustiere".

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wikipedia
Hier die Hintergründe aus genetischer Sicht

Es gibt sicherlich noch viele Seiten und Foren, in denen noch mehr steht. Dies würde hier jedoch den Rahmen sprengen. Über Google mit den Suchbegriffen "epilepsie hund" sind diese am besten zu finden.

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Das Projekt

Im Mittelpunkt dieses Projektes steht die Entwicklung einer Diagnosemethode, welche künftig die Möglichkeit schafft, das Epilepsie-Risiko dedizierter Paarungen von Landseern zu beurteilen. Mit einer solchen Vorhersage könnten  Würfe vermieden werden, welche absehbar Epileptiker hervorbringen. Dies dient dem Wohle der (dadurch nichtmehr) betroffenen Hunde, den Besitzern und Züchtern.

Die Genetiker der Universität Bern untersuchen hierfür das Erbgut und werden dadurch versuchen, auf die entscheidenden Basenpaare in der DNA zu kommen.

Als Basis für diese Forschungsarbeit benötigen die Wissenschaftler Blutproben von Landseern, da dieses Projekt speziell für unsere Rasse aufgesetzt wurde. In einer Differenzanalyse von erkrankten und gesunden Hunden suchen sie dann die berühmte Stecknadel im Heuhaufen: den Unterschied in den Genen zwischen Gesund und Krank.

Es ist also wichtig, dass möglichst viele teilnehmen. Sowohl an idiopathischer Epilepsie erkrankte wie auch gesunde Hunde werden benötigt. Ideal ist, wenn ganze Würfe vollständig mitmachen und auch Eltern und Großeltern hinzukommen. Dies verbessert die Aussagefähigkeit und führt schneller zum Erfolg. Motivieren Sie also bitte auch die Besitzer und Züchter der Verwandten Ihres Landseers. Eine Möglichkeit der Informationsweitergabe finden Sie im nachfolgenden Formular.

Hoffnungsvoll stimmt uns hierfür, dass es bereits für eine andere Rasse einen solchen Test gibt. Bei weiteren Rassen fehlte bisher die Menge an geeigneten Proben. In diesem Punkt sind wir ebenfalls zuversichtlich und bauen auf die Gemeinschaft der Landseer und die umfassende Information durch die Vereine und Sie!

Eine konkrete Aussage, bis wann eine Diagnose möglich sein wird, lässt sich - wie in Forschungsprojekten üblich - leider nicht machen. Wir erhielten jedoch die Zusage, dass bei einer entsprechenden Beteiligung mit Hochdruck daran gearbeitet wird. Die Arbeitsteilung zwischen Forschung in Bern auf der einen Seite und Kommunikation über die Kontaktpersonen stellt sicher, dass die Wissenschaftler "den Rücken frei haben" und sich auf ihre Tätigkeit konzentrieren können.

 

Ausführende

Die wissenschaftliche Seite wird von der Universität Bern im Institut für Genetik von Prof. Dr. Tosso Leeb geleitet. Er koordiniert die fachlichen Aktivitäten und hat die Projektleitung. Es stehen Forschungsgelder für die kostenlose Archivierung der Blutproben in Bern zur Verfügung. Die EU fördert zur Zeit die Epilepsieforschung bei Hunden mit einem sechsstelligen Euro-Betrag. Wir Danken hierfür vielmals!

 

Grußwort von Prof. Dr. Tosso Leeb
Logo der Universität Bern
Ich beglückwünsche Sie zu Ihrem aktiven und offenen Vorgehen, um Epilepsie und andere Erbkrankheiten bei Landseern zu erforschen und zu bekämpfen.

Obwohl es im Moment keine Erfolgsgarantie für ein derartiges Forschungsprojekts gibt, geben die spektakulären Fortschritte der Hundegenetik in den letzten fünf Jahren doch Grund zu berechtigten Hoffnungen. Ein aktives Programm zur Verbesserung der Gesundheit einer Rasse und der Aufbau eines Probenarchivs ist ein wesentlicher Beitrag zum Tierschutz und kann bei der Aufklärung der Ursachen von Krankheiten bei Hunden und Menschen helfen.

Mit den besten Grüßen
Tosso Leeb

 

Teilnehmer

Wir ALLE !

Das soll nicht nur ein markiger Spruch sein, sondern absoluter Ernst. Nur wenn jeder "sein Bisschen" dazu beiträgt, wird es gelingen. Es ist nicht viel, was man tun muss - aber man muss es tun!

Mit einer einfachen Blutprobe und dem ausgefüllten Fragebogen investiert man weniger als einen Sack Futter und die Zeit diesen zu beschaffen. Dies sollte es jedem Wert sein, unserer traumhaften Rasse ein Stückchen mehr Gesundheit zu ermöglichen.

 

Sponsoren

Wir freuen uns sehr, dass wir so viel positive Resonanz erhalten haben!

In diesem Projekt bestehen zwei generelle Herausforderungen:

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Gentechnische Forschungsarbeit ist nicht billig

Hier bedanken wir uns aufs herzlichste bei Prof. Dr. Leeb, der hier die Tore der Wissenschaft geöffnet hat und uns zugesichert hat, dass das Projekt nicht im Sande verläuft. Er hat unsere Initiative in ein europäisches Projekt eingebettet, welches die Epilepsie über mehrere Rassen hinweg untersucht. Dadurch müssen wir als Teilnehmer keine Forschungskosten übernehmen und partizipieren an den Erkenntnissen aus anderen Perspektiven.

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Der zeitnahe und flächendeckende Start des Projektes

Durch die Unterstützung der Landseer-Zuchtvereine in der Schweiz und Deutschland erreichen wir die Besitzer dieser schönen Hunde. Dies ermöglicht die Bereitstellung der benötigten Menge an Proben für die Forschung in einem Zeitfenster, welches die Forschung nicht über viele Jahre hinauszieht.

Wir bedanken uns bei den Vorständen und Zuchtwarten!

SNLK - Schweizerischer Neufundländer und Landseer Klub
SNLK - Schweizerischer Neufundländer und Landseer Klub

Grußwort des Präsidenten

Pierre-Alain Mombelli
Liebe Landseerbesitzer

Ihnen ist wahrscheinlich bekannt, dass Hunde an Epilepsie erkranken können.

Herr Horst Veitl, SNLK Mitglied und Besitzer eines Landseerrüden, ist es gelungen Herrn Prof. Dr. Leeb von der Universitätsklinik Bern zu überzeugen, dass ein rassespezifischer Test für die Landseer wichtig ist. Ende dieses Jahres wird mit der Studie begonnen.

Ich bitte Sie, dieses Projekt tatkräftig zu unterstützen mit der Hoffnung, dass in absehbarer Zeit nur noch Epilepsie erbgesunde Tiere in die Zucht eingesetzt werden können.

Als Präsident des SNLK danke ich Herrn Veitl sowie Frau Birri für Ihren Einsatz in dieser Angelegenheit.

VLD - Verein von Landseerfreunden und -züchtern in Deutschland e.V.
VLD - Verein von Landseerfreunden und -züchtern in Deutschland e.V.


Herzlichen Dank an Herrn Grigoleit und die gesamte Vorstandschaft, für die Zusage dieses Projekt zu unterstützen!

DLC - Deutscher Landseer Club e.V.
DLC - Deutscher Landseer Club e.V.

Grußwort der Zuchtwartin

Donata Künsler
Der DLC unterstützt die Vorgehensweise der Familien Woll und Veitl.

Der Umgang mit dem Problem Epilepsie ist richtungsweisend für die Hundezucht, da nicht genetisches Halbwissen oder Gerüchte gewinnen, sondern gemeinsam mit Hilfe der Genetiker eine Lösung gesucht wird.

Um das Ziel, gesunde Landseer, zu erreichen, kann man nur jedem Züchter und Halter ans Herz legen, an diesem Projekt teilzunehmen.

ÖNLK - Österreichischer Neufundländer und Landseer Klub


Grußwort

Der Obmann
des ÖNLK
Andreas Haydn

Der Zuchtwart
des ÖNLK
Karin Trauhsnig-Payer
Der Österreichische Neufundländer und Landseerklub – ÖNLK - begrüßt die Initiative des Epilepsie – Projektes von Herrn Woll und Herrn Veitl, und schließt sich der Studie zur Entwicklung eines genetischen Test für die Diagnostizierung der idiopathische Epilepsie selbstverständlich an.

Da es von großer Wichtigkeit ist, Krampfanfälle oder eine erworbene Epilepsie von der vererbbaren Erkrankung abzugrenzen, ist die Einsetzung eines DNA -Tests, wie er derzeit an der Universität in Bern entwickelt wird, von oberster Priorität.

Wir schalten sowohl in unserer Klubhomepage als auch in unserer Klubzeitung einen Aufruf an alle Landseer und Neufundländerbesitzer ( da die Studie auch auf die Neufundländer ausgedehnt wird), sich an dem Projekt zu beteiligen ...

 

Organisatoren

Um das Projekt so effektiv und effizient wie möglich zu gestalten haben Karl-Heinz und Claudia Woll, Züchter der Landseer vom Palmenstein, und Horst Veitl, Besitzer von Apollo vom Palmenstein, als Organisatoren zusammen getan.

Gerne beantworten wir Fragen, ergänzen diese Seite und informieren Sie über Ergebnisse. Hierfür stehen wir unter den weiter unten angegebenen Kontaktdaten zur Verfügung.

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Fragen & Antworten

In diesem Abschnitt möchten wir offengebliebene Fragen von allgemeinem Interesse an alle zentral beantworten. Bitte schicken Sie Ihre Frage einfach kurz per E-Mail an apollo (at) apollo-vom-palmenstein.de - Vielen Dank!

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Ich habe nun die Unterlagen, aber wann soll ich zum Arzt und loslegen?

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Sie können bei nächster Gelegenheit, z.B. beim Impfen oder wenn Sie eine Wurmkur holen, die Blutabnahme vornehmen (aber bitte nicht zu lange warten!) und unmittelbar darauf den Versand vornehmen.


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Was passiert mit der Blutprobe in Bern?

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Sobald ausreichend viele Blutproben zur Verfügung stehen, werden sie aus der Einlagerung entnommen und im Labor extrahiert, um die DNA (= Erbsubstanz) zu isolieren. Hierfür sind verschiedene mechanische und chemische Schritte notwendig. Die DNA wird nun von einer speziellen Maschine „eingescannt“. Man kann sich dies bildhaft so vorstellen, wie ein Scanner zu Hause, welcher die Vorlage im ersten Schritt digitalisiert. Im zweiten Schritt bereitet der Rechner nun eine bildhafte Darstellung auf, welche mit einem Barcode, wie er auf fast allen Verpackungen zu finden ist, verglichen werden kann.

Nun beginnt die entscheidende Arbeit, denn zu diesen „Barcodes“ liegen keine weiteren Informationen vor. Das verhält sich so, wie wenn Sie an der Kasse stehen, die Kassiererin die Ware über den Scanner zieht und die Kasse nur piepst, weil sie keine Zuordnung zwischen Barcode und Preis hat. Genau diese Zuordnung, also welcher Balken im Muster entspricht welcher Auswirkung auf die Gesundheit und Vererbung, gilt es herauszufinden. Dieses Laborexperiment nennt sich „Genomweite Assoziationsstudie“. Wir analysieren also sozusagen eine Fremdsprache ohne Dolmetscher und erstellen ein Wörterbuch mit Grammatikanteil aus den Mustern, die uns vorliegen. Hier zeigt sich der Grund, warum wir so viele Blutproben wie möglich benötigen: Um so mehr man eine Sprache hört, desto besser versteht man sie.

Hier steckt auch die Unsicherheit in der zeitlichen Prognose für das Projekt. Abhängig von der Anzahl und Aussagekraft der Proben kann es theoretisch innerhalb Monaten zu ersten Erfolgen kommen, es können jedoch auch Jahre vergehen, bis wir „die Sprache“ richtig verstehen und Ableitungen daraus ziehen können.

 

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Wer erhält meine Daten und weiß um meine Teilnahme am Projekt?

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Die eingegebenen Daten erhalten die Organisatoren des Projektes (Karl-Heinz Woll, Horst Veitl) und der Projektleiter (Prof. Dr. Tosso Leeb) zur Abstimmung. Tragen Sie eine Empfehlung ein, so wird eine E-Mail mit Ihrem Kommentar an die angegebene Adresse geschickt, in der Sie als Teilnehmer genannt werden. Haben Sie den "Newsletter" angekreuzt, informieren wir Sie in unregelmäßigen Abständen über das Projekt per E-Mail. Es erfolgt keine Verwendung zu Werbezwecken oder ähnlichem.


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Wer trägt die Kosten für die Blutprobe und den Versand?

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Jeder Teilnehmer trägt diese Kosten selbst. Es steht leider nicht genügend Geld zur Verfügung, um diese Kosten zu übernehmen oder gar noch etwas dafür zu bezahlen. Sollten Sie einen Sponsor kennen freuen wir uns über einen Kontakt zu diesem.


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Muss ich in einem Verein sein, um mitmachen zu können?

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Ob Sie in einem Verein sind oder nicht spielt für dieses Projekt keine Rolle.


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Mein Landseer ist nicht an Epilepsie erkrankt - soll / kann ich dennoch mitmachen?

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Ja! Wir benötigen Proben von erkrankten und gesunden Tieren, da es sich um die Suche nach dem Unterschied handelt.


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Mein Landseer ist bereits verstorben, ich habe jedoch noch seine Asche. Kann man damit etwas anfangen?

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Aus Asche können wir leider keine DNA mehr isolieren.

Aus alten Harren/Zähnen/Knochen können wir unter Umständen mit großem Aufwand noch Spuren von DNA isolieren. Die DNA-Menge wird aber nicht für das erste Laborexperiment („Genomweite Assoziationsstudie“) ausreichen. Bitte solche Proben dennoch aufbewahren, da wir vielleicht am Schluss froh sind, anhand solcher Proben eine verdächtige DNA-Veränderung bestätigen oder ausschließen zu können.


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Kann ich auch aus dem Ausland teilnehmen?

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Ja! Wir kennen hier keine Grenzen und es bestehen ja auch enge "Verwandtschafts- verhältnisse" zwischen den Ländern. Entscheidend ist, dass die Blutprobe innerhalb 3-4 Tagen in Bern ankommt.

 

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Downloads

Um am Projekt teilzunehmen ist es notwendig, eine Blutprobe und einen Fragebogen an die Universität Bern zu senden. Bitte füllen Sie die Unterlagen möglichst vollständig aus und gehen Sie wie in der Checkliste beschrieben vor.

Download / Öffnen der Unterlagen zur Teilnahme

Um die Unterlagen öffnen und drucken zu können benötigen Sie den kostenlosen Adobe Acrobat Reader. Sollten Sie diesen noch nicht installiert haben, können Sie in unter http://get.adobe.com/de/reader herunterladen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Kontakt

Hier unsere Kontaktdaten:

Horst Veitl
apollo (at) apollo-vom-palmenstein.de

Tilsiter Str. 11
D-88267 Vogt
Karl-Heinz Woll
post (at) landseer-vom-palmenstein.ch

Siedlung Stein 10
CH-5312 Döttingen

Bitte bevorzugen Sie E-Mail, da wir so am besten erreichbar sind und antworten können. Ersetzen Sie einfach das " (at) " durch "@" (Spamschutz). Die anderen Kontaktdaten bieten wir als Ersatz an.

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Haftungsausschluss / Disclaimer

Wie im Internet üblich müssen wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir keinerlei Verantwortung für hier wiedergegebene Inhalte oder die von verlinkten Seiten übernehmen. Ebenso ist dies keine beratende Seite und Handlungen oder die Unterlassung von Handlungen obliegen der jeweiligen Eigenverantwortung des Handelnden.

Dass die über das Formular zur Verfügung gestellten Daten sowohl elektronisch erfasst, wie auch verarbeitet werden, sei hier zur Vollständigkeit erwähnt, auch wenn dies jedem sowieso klar sein sollte.

 

Hallo,
bitte lies nebenstehende Ausführungen vollständig durch.

Sollten dann noch Fragen offen sein, stehen meine beiden "Human-Papas" (Karl-Heinz als Züchter und Horst als Herrchen) gerne zur Verfügung.

Vielen Dank für Deine Unterstützung!

Grüße ... Apollo

 


 

Anmerkung des WebMaster 'Landseer-im-Web.de': Der oben stehende Text wird dynamisch von http://www.apollo-vom-palmenstein.de/epi-projekt.htm übernommen und kann aus diesem Grunde Änderungen, die den aktuellen Stand des Projektes widerspiegeln, unterliegen. Für den Inhalt verantwortlich zeichnet Horst Veitl. Für die Richtigkeit der Angaben übernehme ich keine Gewähr.
 
Zu dem Beitrag Projekt: Epilepsie bei Landseern liegt zur Zeit 1 Kommentar vor:
 
WebMaster "Landseer-im-web.de" schreibt am Mi. 11.Feb 2009 um 10:18:
Aus technischen Gründen war die Übernahme des Formulares zur

Teilnahme am Projekt und Zusendung der erforderlichen Unterlagen

leider nicht möglich. Dies Formular findet man auf der Originalseite unter http://www.apollo-vom-palmenstein.de/epi-projekt.htm#Downloads
 
Vielleicht hast Du ja Erfahrungen, Anmerkungen oder Kommentare zu dem gerade gelesenen Thema "Projekt: Epilepsie bei Landseern". Dann solltest Du diese für die nächsten Leser hier einbringen.
Etwaige Fragen können entweder direkt per Email durch den jeweiligen Verfasser, oder aber bei "Fragen? Antworten! Meinungen...", unserem Diskussionsforum, beantwortet werden.
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Letzte Änderung am 19.02.11 Holger Neeb zurück zur LiW-Startseite