Landseer-im-Web.de

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Last, not least: Nachdem diese Domain seit nunmehr acht Jahre online ist, unterliegt sie zur Zeit in einer kompletten Überarbeitung. Dadurch mag es Dir vorkommen, dass nicht alle Teile "wie aus einem Guss" wirken, und manches vielleicht auch noch etwas holprig ist. Aber ich arbeite daran ...
... und nun viel Spaß beim Schmökern

Holger Neeb, WebMaster "landseer-im-web.de"

Warum Erziehung ?

Vielleicht scheint die Frage "Warum soll ich meinen Hund erziehen?" dem einen oder anderen durchaus berechtigt. Lebten doch vielleicht schon seit Generationen Hunde mit der Familie zusammen und niemals gab es Probleme mit den Tieren, obwohl niemand jemals mit den Hunden auf einem Hundeplatz war, oder sich gar mit so etwas wie "Clickertraining" oder "Calming Signals" beschäftigt hatte.......

Doch nicht nur für uns Menschen haben sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten die Lebensumstände geändert, für unsere Hunde gilt dies in zumindest gleichem Maße. So ist es beispielsweise in vielen Regionen heute aufgrund der Verkehrs- und Besiedlungsdichte fast nicht mehr möglich, Hunden Freilauf zu gewähren. Sie sogar - wie früher vielfach üblich -  ganz ohne Begleitung vom eigenen Grundstück zu lassen ist heute völlig undenkbar.


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Aber nicht nur die zunehmende Enge unseres Lebensraum spielt hier eine Rolle, sondern auch die Einstellung vieler Menschen zu dem Mitgeschöpf 'Hund' hat sich gewandelt. Gehörten früher freilaufende Hunde in fast jedes Ortsbild, so lösen diese heute - und dies nicht erst seit dem traurigen Unfall von Hamburg im Juni '00 - bei vielen Menschen Furcht oder sogar Panik aus.
Auch scheint das Interesse von vielen Nicht-Hundehalter an Wissen über das Verhalten von Hunden nicht sonderlich hoch zu sein. Hunde scheinen kein Teil unserer Umwelt mehr zu sein, mit welchem man sich auseinanderzusetzen hat, sondern werden eher als das Hobby einzelner, der Hundehalter, angesehen. Bestand früher, vielleicht auch aus dem Wissen heraus, wie mit einer solchen Situation umzugehen sei, eher eine Akzeptanz der Tatsache, dass man, wenn man ein fremdes Grundstück oder einen Hof betrat, einem "wachsamen" Hund begegnen könne, so gilt ein solcher Hund heute als "gefährlich" und sein Halter wird unter Umständen mit behördlichen Maßnahmen sanktioniert.

Die Anforderungen der Umwelt an unsere Hunde - und somit an uns, als verantwortliche Hundeführer - haben sich also ganz entscheidend geändert und es ist unsere Aufgabe durch geeignete Maßnahmen diesem Umstand Rechnung zu tragen. Die wichtigste dieser "geeigneten Maßnahmen" ist sicherlich eine artgerechte Erziehung des Hundes.


Erziehung vs. Ausbildung

Im folgenden soll unterschieden werden zwischen der Erziehung und einer Ausbildung des Hundes. Auch wenn es hier sicherlich Diskrepanzen in der Auffassung darüber, was noch Erziehung und was schon Ausbildung ist (gehört die exakte Ausführung des Kommandos "Sitz", wie beispielsweise in der Begleithundeprüfung gefordert wird, noch zur Erziehung oder schon zur Ausbildung?), geben mag, möchte ich den Unterschied hier wie folgt definieren:

  • Erziehung ist etwas, was ein möglichst konfliktfreies Zusamenleben des Hundes mit seiner Umwelt ermöglichen soll. Dazu gehört primär das Zusammenleben und das Eingliedern in das eigene Rudel, sprich die eigene Familie mit all ihren zwei- und vierbeinigen Mitgliedern. Aber auch den Hund in die Lage zu versetzen, die von der menschlichen Umwelt gestellten Anforderungen (einfache Beispiele sind die Vermeidung von langanhaltenden Bellen und dem Anspringen von Personen, o.ä.), zu erfüllen, gehört, genau wie die Ausbildung eines intakten Sozialverhaltens im Umgang mit gleich- und andersgeschlechtlichen Artgenossen, zur Erziehung.
    Die Aufgabe der Erziehung ist es somit, dem Hund zu vermitteln, welches Verhalten von ihm in bestimmten Situationen erwartet wird. Damit der Hund diese Verhaltensweisen erlernen kann, ist es notwendig, dass der Hundehalter in der Lage ist, diese in artgerechter Weise zu vermitteln. Damit dieser Prozess für den Hundehalter ohne unnötigen Stress und für den Hund ohne Vertrauensverlust in den Hundehalter ablaufen kann, ist es notwendig, sich Gedanken über das Lernverhalten, d.h. die Frage, wie und warum Hunde etwas lernen, zu machen. Aber auch Kenntnisse von beispielsweise Sozialverhalten und Körpersprache der Hunde erleichtern die Erziehung und Ausbildung und machen sie damit auch erfolgreicher .
  • Die Zielsetzung einer Ausbildung ist es, dem Hund spezielle Fähigkeiten, die seinen natürlichen Anlagen entsprechen sollten, zu vermitteln. Dies kann zum einen die Ausbildung zum Rettungs-oder Suchhund, aber auch eine klassische Schutzhundausbildung - die ich für Landseer allerdings ablehne - sein.
    Falls der der Hund für eine spezielle Aufgabe eingesetzt werden soll, ist eine entsprechende Ausbildung  notwendig. Der weitaus häufigere Fall dürfte aber sein, dass eine Ausbildung im Rahmen der Beschäftigung mit dem Hund  - dem "Hobby Hund" - stattfindet. Hier gibt es neben dem Klassischen Hundesport (Schutzhund, Fährte) auch noch eine Reihe weitere Möglichkeiten wie Agility, Turnierhundesport, Wasserarbeit, Zughundesport uvm. Vorraussetzung für die Ausbildung eines Hundes ist in der Regel, dass der Hund eine Erziehung genossen hat.

 

 
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Letzte Änderung am 09.05.17 Holger Neeb zurück zur LiW-Startseite